Die Agentur 378meter als touristischer Leistungstr├Ąger in Remscheid lehnt die von der CDU Remscheid vorgeschlagene Kulturf├Ârderabgabe (ÔÇ×BettensteuerÔÇť) zur Finanzierung des st├Ądtischen Teo Otto Theaters ab.

Eine derartige Tourismusabgabe w├╝rgt aus Sicht von 378meter Gesch├Ąftsf├╝hrer Christoph Imber das sich nach Jahren langsam wieder bildende Interesse an der Bergischen Region ab und kann gegen├╝ber Touristen nur schwer erkl├Ąrt werden. ÔÇ×Eine Kulturf├Ârderabgabe macht nur Sinn, wenn die daraus entstehenden Einnahmen zweckgebunden direkt zum Wohl der G├Ąste unserer Stadt eingesetzt werden. Die Verbesserung der touristischen Infrastruktur und eine stadt├╝bergreifende Attraktivit├Ątssteigerung der Destination sollten im Fokus stehen. Hiervon w├╝rden dann auch einzelne Kultureinrichtungen profitieren.ÔÇť

Die Agentur bef├╝rchtet, dass durch eine entsprechende Tourismusabgabe G├Ąste auf ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten in den umliegenden St├Ądten ausweichen und der ÔÇ×Sofa-TourismusÔÇť weiter zunimmt (Private Zimmervermieter m├╝ssen keine Fluchtwege nachweisen, weder Gewerbe- noch Bettensteuer entrichten und fallen auch nicht unter die Regelungen des gesetzlichen Mindestlohns).

Qualitativ hochwertige Hotels in Remscheid m├╝ssen gest├Ąrkt werden und die Vermarktung von unseren gemeinsam mit Hoteliers und dem Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. entwickelten Reisepauschalen (bspw. Bergisches Fahrradwochenende ÔÇ×Bergisch BikenÔÇť oder Bergisches Werkzeugwochenende) weiter vorangetrieben werden.